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Politiker-Freundschaften: Wer versteht sich mit wem?

Viele Politiker verbringen auch ihre Freizeit miteinander, bei gemeinsamen Saunabesuchen oder Spaziergängen, bei netten Treffen mit Kaffee und Kuchen oder auch einmal zum gemeinsamen Bier und einem Gläschen Wodka. Hier zeigen sich Spitzenpolitiker von ihrer menschlichen Seite.

Freundschaften unter Politikern

Eine Freundschaft gab es beispielsweise bei Helmut Kohl und Michail Gorbatschow, die sich regelmäßig besuchten und gemeinsam speisten oder auch zwischen Gerhard Schröder und Wladimir Putin, zwischen denen ein „Grundvertrauen“ bestehe. Aber auch Angela Merkel und George W. Bush, die ebenso gemeinsam ihre Freizeit verbrachten, so wie es andere Menschen auch mit ihren Freunden tun. Dabei ist nur nicht festzustellen, ob dies eine wahre Freundschaft ist oder nur Fassade im Namen der Politik.

Als Freund bezeichnen sich die Spitzenpolitiker erst einmal untereinander, das heißt aber in den meisten Fällen nicht, dass es auch eine richtige Freundschaft ist. In der Regel sind es Zweckfreundschaften, so wie es der Hauptkorrespondent Mainhardt Graf von Nayhauß beurteilt, denn echte Freundschaften existieren in der Politik eigentlich nicht. Dass aber bei dem einen oder anderen Politikerpaar eine gegenseitige Sympathie besteht, kann nicht bestritten werden. Und wenn diese für gute Zwecke eingesetzt werden kann, dann ist dies natürlich erstrebenswert.

Gleiche Ergebnisse erzielen verbindet

Am selben Strang zu ziehen verbindet Politiker miteinander. Eines der besten Beispiele ist die Freundschaft zwischen Angela Merkel und dem ehemaligen französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy – hier wurde Händchen gehalten und geküsst. Das mochte auf andere befremdlich wirken, aber es hatte den Zweck einer Vernunftkoalition. Es steht nun einmal fest, dass die deutsch-französische Beziehung gut funktionieren muss. Eine echte Freundschaft ist auch die zwischen Gerhard Schröder und Wladimir Putin. Das ist eine Männerfreundschaft ohne Fassade, denn hier scheint wahre Sympathie der Mittelpunkt zu sein. Eine solche Freundschaft ist in der Politik aber eher selten.

So wie die ”Männerfreundschaft”, die einst Helmut Kohl und Franz Josef Strauß beschrieb. Diese war eher eine strategische, von Machtambitionen geleitete Freundschaft, die recht angespannt war und beide vielmehr miteinander auskommen mussten. Generell lässt sich nicht wirklich hinter die Kulissen schauen, was nun inwieweit echt Sympathie oder nur Freundlichkeit für den beiderseitigen Nutzen ist.

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