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Freundschaftssprüche für Männer: Harte Schale, weicher Kern

Männer sind auf den ersten Blick einfach gestrickte Wesen, die emotional genügsam sind – glaubt man, denn sie geben sich oft jovial und gelassen. Aber wehe, es läuft etwas in ihrem Leben nicht so, wie sie es geplant haben. Der Verlust der Kontrolle über das eigene Leben ist so ziemlich das Schlimmste, was ihnen widerfahren kann – egal, ob im gesundheitlichen, beruflichen oder privaten Bereich. Gut, wenn dann ein Freund in der Nähe ist, mit dem „Mann“ reden kann.

Das Herunterspielen

Unter Männern wird ein Problem verbal erst mal verniedlicht. Kommt zum Beispiel die Herzdame abhanden, so kommentiert der Freund dies mit „andere Mütter haben auch schöne Töchter“. Das heißt aber nicht, dass im Verlaufe des Gespräches, währenddessen sicher auch das eine oder andere Bier miteinander getrunken wird, nicht doch eine Strategie zur Zurückgewinnung der besagten Herzdame erarbeitet wird.

Zunächst jedoch dient das Herunterspielen des Problems dazu, dem Freund Mut zu machen. Ein echter Bro, also ein „Bruder“, gibt für seinen Kumpel sein letztes Hemd, denn unter Männern gilt: „Bruder vor Luder“. Des Weiteren ist es Freundespflicht, den Verlassenen wieder „auf die Piste“ zu bringen, um „Bunnys zu checken“ – eben das, wozu ein echter „Wingman“, ein Flügelmann zum Flirten, da ist.

Verschwiegenheitspflicht

Der Freund ist dann ein Freund, wenn er nicht nur zuhört und bestenfalls brauchbare Ratschläge parat hat, sondern vor allen Dingen Stillschweigen über die wirkliche Verfassung des Anderen wahrt. „Erzähle nur ja niemandem, wie ich hier rumgeflennt habe“ ist nicht nur eine Bitte, sondern eher eine „Todesandrohung“ für den Fall, dass doch etwas nach außen dringt. Schließlich möchte kein Mann als „Weichei“ dastehen. Bei einem gemeinsamen Trostbierchen werden auch starke Männer gerne mal sentimental und halten zusammen, denn seit D’Artagnan gilt: „Einer für alle und alle für einen!“ Männerfreundschaften bestehen definitiv nicht nur aus Bier und Sport, sondern gehen sehr viel tiefer. Mindestens einen besten Freund hat jeder und hier sind die Gefühle des starken Geschlechts sehr weich und insbesondere in Krisenzeiten wird ein „Leidensgenosse“ gebraucht.

Sein Unvermögen zugeben dürfen

Nicht alle Männer sind geborene Handwerker. Wenn aber ein Freund da ist, der entweder hilft oder ohne zu spötteln erklärt, wie es geht, so kann sich der Mann glücklich schätzen. Ein Freund lacht einen nicht aus, er teilt sein Können und Wissen. Wobei sich der Freund Sprüche à la „Brot kann schimmeln, was kannst du?“ nicht verkneifen wird, sollte sich der Andere gar zu ungeschickt anstellen – denn eine gute Männerfreundschaft zeichnet sich häufig auch durch kleine, lustige „Beleidigungen“ untereinander aus. Männerfreunde sind loyale, verschwiegene und verständnisvolle Berater in allen Lebenslagen, denn bekanntlich weiß jeder: „Wahre Liebe gibt es nur unter Männern.“

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